Kartenzahlung direkt am Handy: So funktioniert Tap to Pay
Karte oder Handy des Gastes an Ihr Smartphone halten und bezahlen lassen, ohne zusätzliches Terminal.
Viele Betriebe brauchen ein Kartenterminal, besonders dort, wo man unterwegs oder auf kleiner Fläche kassiert: im Foodtruck, am Marktstand, beim Lieferfahrer oder an der Hofladentür. Tap to Pay macht aus einem geeigneten Smartphone mit NFC ein Gerät, an dem Gäste kontaktlos bezahlen. Ein eigenes Kartenlesegerät entfällt.
Wie es abläuft
Der Ablauf ist für Ihre Gäste bewusst einfach:
- Sie schließen den Verkauf in der Kassa ab und wählen als Zahlart die Karte am Gerät.
- Der Betrag kommt aus dem offenen Verkauf und nicht aus einer Eingabe am Handy.
- Der Gast hält seine Karte oder sein Handy an Ihr Smartphone.
- Die Zahlung wird bestätigt, der Beleg wird erstellt.
Bei merkichmir wird dabei zuerst nur autorisiert. Abgebucht wird erst, wenn der Beleg sicher gespeichert ist. Scheitert der Beleg, wird die Reservierung beim Gast wieder zurückgegeben. So kann es nicht passieren, dass ein Gast gezahlt hat und Sie keinen Beleg haben.
Für wen es sich eignet
Besonders praktisch ist Tap to Pay überall dort, wo ein zusätzliches Gerät stört:
- Foodtrucks und Marktstände, bei denen jeder Handgriff und jedes Kabel zählt
- Lieferfahrer, die an der Haustür kassieren
- kleine Betriebe, die Kassa, Bon und Kartenzahlung auf einem einzigen Gerät haben möchten
- Veranstaltungen, bei denen ein zweiter Kassenplatz nur für einen Tag gebraucht wird
Was Sie dafür brauchen
Sie brauchen ein Smartphone mit NFC, die Kassa von merkichmir und ein Zahlungskonto, über das die Kartenzahlungen laufen. Die Zahlungsabwicklung übernimmt ein Zahlungsdienstleister, nicht merkichmir selbst. Wie der Dienst für Ihren Betrieb freigeschaltet wird und für welche Geräte er derzeit verfügbar ist, klären wir mit Ihnen im Gespräch, denn der Stand hängt vom Gerät und von der Einrichtung ab.
Worauf Sie achten sollten
- Laden Sie das Gerät vor dem Dienst voll auf, denn ein Kassenhandy muss einen ganzen Tag durchhalten.
- Prüfen Sie, wie Ihr Zahlungsdienstleister seine Gebühren berechnet, und rechnen Sie sie in Ihre Preise ein.
- Üben Sie den Ablauf einmal mit Ihrem Team, bevor der erste Gast davorsteht.
- Halten Sie einen Plan B bereit, zum Beispiel Barzahlung, falls einmal kein Netz da ist.
Sicherheit und Datenschutz
Die Kartendaten Ihrer Gäste verarbeitet der Zahlungsdienstleister, bei Ihnen werden sie nicht abgelegt. Sichern Sie das Gerät trotzdem mit einer Bildschirmsperre und geben Sie die Kassa nur Personen in die Hand, die damit arbeiten sollen. Wird eine Karte abgelehnt, bitten Sie um eine andere Karte oder eine andere Zahlart. Der Verkauf bleibt dabei offen, ohne dass ein Beleg entsteht oder Geld fließt.
Und die Registrierkasse?
Auch bei Kartenzahlung entsteht ein Beleg. Weil die Zahlung direkt an die Kassa gekoppelt ist, läuft beides in einem Vorgang. Sie müssen nichts doppelt erfassen. Wenn Sie wissen möchten, wie das an Ihrem Standort aussehen kann, zeigen wir es Ihnen in einer Vorführung.